Museé De Sécurité in Köln gegründet.
Am 17. Februar 2008 wurde in Köln das "Museé De Sécurité" "gegründet". Mit diesem "Museum der Sicherheit!" möchten die Initiatoren, darunter die Kommunikationsagentur known_sense, Gewinner des IT-Sicherheitspreises NRW 2007, Informationssicherheit visualisieren und über Legenden u.a. Geschichten aufbereiten, um das Thema auf unterhaltsame wie sinnliche Art erlebbar zu machen.
Die mobile Sammlung wird auf der einen Seite "reale" Exponate präsentieren, darunter zahlreiche Awareness-Poster und -Comics, Awareness-Objekte wie z.B. den legendären "Passworthalter" und -Spiele,
z.B. das Virusquartett und dessen künstlerische Illustrationen von Malware, aber auch Securitygames, die bisher nur als Dummy bestehen und in diesem Rahmen ausprobiert werden können.
Auf der anderen Seite werden Künstler dem Museum Redaymades zum Thema Security zur Verfügung stellen. Readymades oder das so genannte "Objet trouvé" (franz. für "gefundener Gegenstand") sind Kunstwerke, die aus vorgefundenen Alltagsgegenständen oder Abfällen hergestellt werden, wobei Fakes (im Sinne von Legenden bzw. Behauptungen) natürlich erlaubt sind.
Ein Beispiele für die teilweise ironisch-witzige Security-Sammlung wird das Objekt "Everybody's Darling" sein, ein einfaches Vorhängeschloss, das (angeblich) Modell für 251 Logos oder Icons der Security-Branche
war. Oder das dadaistisch anmutende Buchobjekt "The Art of Deception", ein Umschlag des bekannten Mitnick-Titels, allerdings mit neuem Innenleben, d.h. weißen, unbedruckten Seiten.
Das Buchobjekt "Die besten schlechten Passwörter" steuert Dietmar Pokoyski von known_sense bei. Es handelt sich hier um den Innenteil eines Duden mit einem neuen, dem Duden visuell angepassten Umschlag, auf
dem der Titel "Die besten schlechten Passwörter" steht.
Zur Ausstellung gehören auch "101 schlechte Passwörter", eine Objektserie mit eingravierten oder beschriebenen Texten bzw. Textfragmenten, darunter auch bekannte Wortmarken, die sich als
Passwort-Memorizer ausgeben, z.B. ein Löffel mit der Gravur "Auerhahn", etc. oder aber gefundene bzw. gefakete Zettel mit handgeschriebenen Passwörtern. Das (geheimnisvolle) Notizbuch "My Password Book" ist
vollgeschrieben mit handschriftlichen Passwort-Eintragungen und wurde (angeblich) einer Psychologin im Rahmen der letzten known_sense-Sicherheitsstudie von einem Probanden präsentiert.
Und die Fotoserie "1.000 Hacker Faces" besteht aus Portraits von Personen, die Hacker mit Nachnamen heißen und in der Google-Bildsuche unter dem Schlagwort "Hacker" erscheinen.
"Mit diesem innovativen Awareness-Ansatz ist das "Museé De Sécurité" Mitarbeiter-Sensibilisierung und Securitymarketing zum Begehen und Anfassen, sagt Dietmar Pokoyski, einer der Gründer und Geschäftsführer
bei known_sense. Und weiter: "Durch die kulturelle Aufladung des Musealen erhält sie einen ganz anderen, einen neuen wie involvierenden Stellenwert."
Die Online-Ausstellung des Sicherheitsmuseums wird im Sommer 2008 eröffnet. Die Objekte sollen aber auch als Exhibition-on-the-road auf Tour gehen und können von Unternehmen für Security-Events oder im Rahmen
von Awareness-Kampagnen auf Zeit angemietet werden.
Online-Ausstellung ab Sommer 2008: http://www.musee-de-securite.de
Weitere Informationen: http://www.known-sense.de
known_sense
identity_ kreation _kommunikation
Wirkungsanalysen Corporate Security Identity
Emotional Security Communication & Awareness 2.0
Kaiser-Wilhelm-Ring 30-32
D-50672 Köln
Fon 49 221 91277778
Fax 49 221 2403910
Mobil 49 178 7860886
sense(at)known-sense.de
http://www.known-sense.de
http://www.woelfegeissen.de
http://www.virusquartett.de
http://www.computer-beast.com